Skip to main content

IBAS: Fachforum „Ist das antisemitisch?“

Definitionen von Antisemitismus erwecken die Erwartung, Unsicherheiten im Umgang mit Antisemitismus zu beseitigen. Tatsächlich sind sie im Wortsinne Arbeitsdefinitionen, die Raum für verschiedene Interpretationen lassen, oft keine klaren Antworten geben und neue Fragen aufwerfen. Das erste IBAS-Fachforum stellt sich diesem drängenden Problem in drei Teilen. 

Nach einer Begrüßung durch den Kanzler der katho, Bernward Robrecht, und Stephan Grigat wird Andreas Stahl von ZeBA NRW über antisemitische Vorfälle an Hochschulen berichten. Dabei geht er auch auf die Kriterien ein, nach denen die Recherche- und Informationsstelle RIAS Antisemitismus erfasst. Außerdem geht Stahl beispielhaft auf nicht als antisemitisch erfasste Fälle ein, die im Graubereich zwischen Judenfeindschaft und verzerrter Darstellung von Israel und jüdischem Leben liegen.   

Anschließend beleuchten Nikolas Lelle (Leiter der Aktionswochen gegen Antisemitismus, Amadeu Antonio Stiftung) und Tom Uhlig (Vertretungsprofessor für Demokratieförderung, Hochschule RheinMain) die wissenschaftlichen und politischen Ebenen der Antisemitismusdefinitionen, um einen vertieften Einblick in die Tücken einer klaren und allgemein anerkannten Eingrenzung des Phänomens zu geben. 

Nach einer Mittagspause werden Katrin Henkelmann und Matheus Hagedorny (CARS, katho) gemeinsam mit den Teilnehmenden im Rahmen von kollegialen Fallberatungen gemeldete Vorfälle besprechen, an denen entlang Graubereiche und offene Fragen der Prävention und Intervention diskutiert werden können.

Termin: 30. September, 10:00–16:00 Uhr
Ort: Karl-Rahner-Akademie, Köln

Zielgruppe: Hochschulbeschäftigte sowie Mitglieder der studentischen Selbstverwaltung

Programm: Antisemitismus definieren

Jetzt  anmelden: IBAS Fachforum | katho

Viele Grüße

Ihr CARS- und Ihr HÜF-NRW-Team

13.05.26 10:29:27