Beratungsorientierte FührungskräfteEntwicklung - 7.80 Modul 1 - Rolle als Führungskraft

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ab 01. September 2020 1 x 10:00 Uhr, 1 x 09:00 Uhr

Kursnummer 07.801
Dozenten Hauptdozent
Max Dorando
weitere Dozenten
Jael Fuck
Von Dienstag, 01.09.2020 10:00–17:00 Uhr
Bis Mittwoch, 02.09.2020 09:00–16:00 Uhr
Anzahl Tage 2 x
An-/Abmeldeschluss 10.07.2020
Gebühr kostenlos für kooperierende Hochschulverwaltungen.
Ort

Hotel Arcadeon
Lennestr. 91
58093 Hagen

Kursort

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Zielgruppe:
Erfahrene Führungskräfte mit Personalverantwortung

Mit dieser 5-moduligen Veranstaltungsreihe über einen Zeitraum von ca. 1,5 Jahren möchte die HÜF-NRW erfahrenen Führungskräften die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit ihrer Rolle, ihren Aufgaben und ihren Verantwortlichkeiten und den spezifischen Anforderungen als Führungskraft auseinander zu setzen.
Modul 2 - Führung im Spannungsfeld v. Person u. Organisation (02. - 03.12.2020)
Modul 3 - Führung und Führungspersönlichkeit (02. - 03.03.2021)
Modul 4 - Steuern und Managen von Komplexität und von Teams (24. - 25.08.2021)
Modul 5 - Change Management, eigenes Führungskonzept und Abschluss (02. - 03.11.2021)
Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um das 1. Modul der "Beratungsorientierten FührungskräfteEntwicklung". Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme an einzelnen Modulen dieser Reihe nicht möglich ist. Bei Anmeldung zu Modul 1 werden Sie automatisch zu allen weiteren o. g. Modulen eingeplant.

Bitte pro Hochschule max. eine Anmeldung einreichen.

Führung in einer sich wandelnden Hochschullandschaft
Die Hochschulen befinden sich seit einigen Jahren in einem rasanten Veränderungsprozess. Der zunehmende Wettbewerb um Personen (Wissenschaftler wie Studierende und Mitarbeiterinnen), Ressourcen, Renommee und Drittmittel korrespondiert mit der hochschulinternen Notwendigkeit, Kosten zu reduzieren sowie die Qualität von Dienstleistungen zu steigern. Eine der wesentlichen Voraussetzung, um diesen komplexen Anforderungen gerecht zu werden, ist die Professionalität von Führungskräften und Hochschulmanagerinnen, die diese Veränderungsprozesse steuern und verantworten. Die Veränderungsgeschwindigkeit der Ansprüche an deren Rolle ist genauso hoch wie die Komplexität der Prozesse, die sie steuern. Ziel von Führungskräfte-Entwicklung ist, die Führungskräfte darin zu stärken, diese Veränderungsprozesse professionell, vielleicht auch schneller und kooperativer managen zu können. Das Format „Beratungsorientierte Führungskräfte-Entwicklung“ ist auf diese Ausgangssituation hin konzipiert und greift die Faktoren und Elemente in ihren einzelnen Modulen auf.

Format „Beratungsorientierte Führungskräfte-Entwicklung“
Der Fokus liegt auf Praxisrelevanz und nachhaltige Wirksamkeit. In der Umsetzung heißt das:
Arbeit an realen Themen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden
praxisnaher Input und direkte Anwendungsübung
alle einzelnen Teilnehmenden mit ihrer spezifischen Situation einbeziehen und herausfordern statt es bei der Hoffnung zu belassen, dass „schon was hängen bleiben“ wird.
Zentrale Bedeutung hat dabei die „Fallarbeit“ - sprich an den jeweiligen konkreten Situationen und Fragestellungen jedes einzelnen Teilnehmenden zu arbeiten und sie zu beraten.
Das Konzept beinhaltet also neben ausgewählten Inputs
Beratungseinheiten in der Trainingsgruppe und in Arbeitsgruppen
zusätzliche Reflexionsrunden in der Gruppe, in denen das Thema vertieft und mit den Erfahrungen der anderen angereichert wurde
Situativ, wenn es sich aus den Beratungsanliegen sinnvoll ergab, zusätzlichen inhaltlichen Input;
Training, Probehandeln und Rollenspiele, um die in der Beratung bearbeitete Lösungsvorschläge auszuprobieren.
Ziele der beratungsorientierten FührungskräfteEntwicklung
Der Fokus von Beratungsorientierter FührungskräfteEntwicklung richtet sich also
einerseits auf die Person in ihrer Führungsrolle, auf ihre Haltungen, Werte und ihre Kommunikationskompetenz; wesentlich ist, dass jede Führungskraft Klarheit in ihrer eigenen Rollenausübung findet, die sie authentisch und glaubwürdig führen lässt,
andererseits auf organisationsbezogene Kompetenzen wie Organisation und Steuerung von Prozessen, Teamarbeit, Projektmanagement, Arbeiten in Kooperationen und Netzwerken.
Voraussetzung dafür ist, dass den Führungskräften die Instrumente in die Hand gegeben werden und sie gleichzeitig in ihren Rollen, Erfahrungen und Kompetenzen gestärkt werden. Hierbei geht es vor allem darum, bewährte Kompetenzen mit neuen zu verknüpfen und zu systematisieren.


Der zentrale Stellenwert der Kollegialen Beratungsgruppen
Die Kollegialen Beratungsgruppen haben in diesem Konzept eine besondere Bedeutung. Sinn der Kollegialen Beratungsgruppe ist es, einen Ort zu haben, in dem individuelle Fragen intensiver bearbeitet und gespiegelt werden, als es in der großen Gruppe möglich ist. Dies wird möglich durch eine ganz bestimmte Vorgehensweise, die sich Kollegiale Beratung nennt und die die Teilnehmenden erlernen. Sie ermöglicht, dass es echte Beratungen mit hoher Effektivität gibt. Die Kollegiale Gruppe kann im besten Fall ein Vertrauensort werden, in dem Feedback sehr direkt, offen und wirkungsvoll werden kann. Sie ist ein Raum kollegialen Austausches. Die Kollegialen Beratungsgruppen bilden sich aus Teilnehmenden der Trainingsgruppe. Sie bleiben stabil für die gesamte Laufzeit der Module. Die kollegialen Gruppen organisieren sich selbst. Sie treffen sich immer zwischen den Modulen, um dort die Transferinhalte und persönlichere Führungsthemen zu bearbeiten.

Dozierende:
Herr Max Dorando, ConsultContor, Köln
Frau Jael Fuck, ConsultContor, Köln

Modul 1 – Rolle als Führungskraft
(Termin: 01. – 02.09.2020)

Lernziel:
Dieses Modul ist das Einstiegsmodul eines umfangreicheren Programms zur FührungskräfteEntwicklung. Die Teilnehmenden sollen nach diesem Modul wissen, was sie von dieser Reihe erwarten können. Das gilt für die Inhalte, die spezifischen Methoden und nicht zuletzt die beteiligten Personen. Die Führungskräfte können und sollen eigene Anliegen formulieren und sich im Klaren sein über ihre persönlichen Führungsziele.

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt dieses Moduls auf einer Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Führungskraft. Es geht also um das Verständnis der Komplexität der Anforderungen mit dem Fokus auf ein Mehr an Klarheit für das eigene Rollenverständnis und die damit verbundene Rollenpraxis. Die Führungskräfte machen sich in diesem Modul auch ihre Haltung und ihre Wertorientierung zum Thema Führung bewusst und bekommen einen kritischen Blick für ihr eigenes Führungsverhalten. Nach diesem Modul haben sie ein Verständnis darüber, was Beratung für Führungskräfte leisten kann und steigen in die Praxis der Kollegialen Beratung ein.

Lerninhalte
Einstieg in die Seminarreihe
Die Teilnehmenden lernen sich intensiv kennen um eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit in den folgenden Modulen zu schaffen. Die Rahmenbedingungen der Fortbildung, die beraterische Haltung und das Miteinander werden gesetzt und vereinbart.
Inhalte und Methodik des Entwicklungsprogramms werden mit den Erwartungen der TN abgeglichen und der praxisnahe und transferorientierte Charakter erläutert. Das Kernelemente (beraterische Befähigung und fallorientiertes Arbeiten) und dessen besonderer Stellenwert werden deutlich hervorgehoben. Die Seminarleitung erläutert den spezifischen Charakter dieses Programms.
Den Teilnehmenden wird genügend Zeit und Raum gegeben ihre eigenen, individuellen Zielvorstellungen für diese Führungsqualifikation zu entwickeln.
2. Rollenverständnis und Rollenanalyse
Fokus ist die Führungsrolle im Spannungsfeld von Aufgabenerfüllung und Erwartungen auf allen Ebenen. Von großer Bedeutung sind dabei die eigenen Ansprüche sowie das Erkennen und der Umgang mit den eigenen Grenzen. Inhaltlich und methodisch heißt das:
Die Beschäftigung mit der Rolle als Bindeglied zwischen Person und Organisation
Ein Wissen um das Spannungsfeld von persönlichen Merkmalen und Kompetenzen einerseits versus die Bedingungen und Erwartungen von Seiten der Organisation.
Die Analyse des persönlichen Rollenumfeldes, des Rollenverständnisses und der Rollenpraxis mittels Beratung, Training und dem Kollegialem Austausch
3. Beratung und das Instrument: Kollegiale Beratung
Beratung als Methode für Führungsqualifizierung, als kollegiales Instrument und als Führungsinstrument wird dargestellt und trainiert, d.h.
das Spezifische von Beratung
Prinzipien von Beratung
Ablauf von Beratung
Kollegiale Beratung
Rollenanalyse und Rollenberatung in kollegialen Gruppen
4. Konstituierung der Kollegialen Beratungs-Gruppen
Die kollegialen Beratungsgruppen haben eine eigene, hohe Bedeutung im Rahmen der Qualifizierung. Sie werden im in diesem Modul konstituiert und sind stabil über die gesamte Laufzeit der Module. Sie sind der Ort, an dem individuellen Fragen intensiver bearbeitet und gespiegelt werden, als es in der großen Gruppe möglich ist. Hier werden außerdem die Aufgaben und Aufträge aus den einzelnen Modulen bearbeitet. Konkret geht an dieser Stelle um
Sinn und Arbeitsweise der Kollegialen Gruppe
Konstituierung der Gruppen
Vereinbarung über Spielregeln der Zusammenarbeit, Termine und Ort

Kurstermine

# Datum Uhrzeit
1. Di., 01.09.2020 10:00–17:00 Uhr
2. Mi., 02.09.2020 09:00–16:00 Uhr

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